Euskirchener Narrenzunft 1949 e.V.
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Cabrio-Tour 2014

Liebe geneigte Leser, auch in diesem Jahr obliegt mir wieder mal die ehrenvolle Aufgabe schriftlich nieder zu legen, was wir so alles auf unserer Cabrio-Tour erlebt haben.

Mittlerweile bereits traditionell trafen sich am 05. Juli 6 Paare zum Frühstück in der Posthalterei (geladen war vom Chef für 09.07 Uhr !!!) und es begann schon mit einer riesengroßen Überraschung (alle Wettquoten wurden faktisch gerissen): ALLE gemeldeten Teilnehmer waren pünktlich anwesend ! Wer hätte je davon träumen können?!

Nach reichlichem und leckerem Frühstück begann unsere Tour dann – wie es sich eben auch gehört – mit einem ordentlichen Briefing. Wir wollten also quer durch die Eifel, entlang der Kyll über die Abtei Himmerod an die Mosel fahren (wohin auch sonst?!) und hier ins schöne Örtchen Reil. Man konnte, so mein möglicherweise getrübter Blick das zuließ, förmlich die Fragezeichen auf den Gesichtern leuchten sehen: Wo in Gottes Namen liegt der Ort Reil?…. Herrrlisch, solch verblüffte Gesichter zu sehen !

Un dann jing et loss…

 

Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, dauerte es nur wenige Kilometer, und der Regen setzte ein. Natürlich hatten alle Mitstreiter – wie sich das gehört – schön das Auto offen, denn unsere frisch bedruckten Caps sollten ja von jedermann gesehen werden. Und es ist kaum zu glauben (damit nehme ich eine Kuriosität dieser Tour vorweg) die Dächer sollten während der gesamten Fahrzeit geöffnet bleiben. Diese verdammte Gruppendynamik….Wir fuhren also schön und stundenlang im Regen durch die Eifel und schlängelten an der Kyll entlang. Nicht einmal in der Pause ließen wir uns vom Wetter irritieren und unsere stark ausgeprägte Ignoranz ließ uns sogar im Regen ein Glässchen Sekt genießen. Die an uns vorbeifahrenden Autofahrer waren das eine und andere mal sehr verblüfft, was eindeutig am Gesichtsausdruck unverkennbar deutlich wurde.Nach dieser kleinen Erfrischung, die auch noch durch frische Brezeln und Käse abgerundet wurde, nahmen wir wieder Fahrt auf – natürlich mit geöffnetem Verdeck! In dem einen oder anderen Eifeldorf zogen wir dann nochmals verblüffte Blicke der einheimischen Bevölkerung auf uns. Wir hatten Spass…

Nach gut 170 km erreichten wir das Kloster Himmerod und hier war dann die erste offizielle Pause angesagt. Ob des auch dort herrschenden herrlichen Wetters war die Innengastronomie gänzlich ausgebucht und so setzte sich die bisweilen scheinbar störrische Haltung aller Mitstreiter bzgl. des Regens weiter fort. Wir setzten uns draußen vor ein Café auf Sitzbänke, wischten alles trocken und genossen um so mehr den leckeren Kuchen…im Regen.

 

Doch dann, als wir aufbrechen wollten zum Endspurt nach Reil, geschah das für viele Mitstreiter Unglaubliche: es gab tatsächlich ein Cabrioteam, das natürlich wie alle anderen Mitfahrer auch das Dach öffnete, dann aber vollkommen überraschend für Alle einen riesigen bunten Schirm aufspannte! Dieser Selbstversuch – na, wie lange hält ein solcher Schirm dem Fahrtwind stand ? – endete damit, dass für alle deutlichst vernehmlich Unruhe in diesem Auto entstand, hitzige Diskussionen zu hören waren und auch ein Schmerzschrei eindeutig identifizierbar war. So plötzlich wie aufgespannt, verschwand der Schirm auch wieder… es trat wieder Ruhe ein (bei allen !!!) und die offene Fahrt konnte dann bis Reil ohne weitere Verzögerungen und böse Überraschungen fortgesetzt werden.Ich brauche wohl nicht zu beschreiben, was auf der Terrasse des Hotels in Reil nach der Ankunft los war… ok, nur soviel: es regnete…und die Schlagzahl, die dann aufgenommen wurde mit Kaltgetränken war schon besorgniserregend. Ich kann hier nur für mich sprechen: zum Glück wurde irgendwann zum Abendessen gerufen.
Noch eines möchte ich anmerken: es war schon komisch, dass einer unserer Mitstreiter (dies wurde fotografisch festgehalten und die Dokumente sind unter Doppelverschluss gesichert !!!) tatsächlich den Versuch gestartet hat, mit Badehose und Oberhemd zum Essen zu erscheinen….Die Situation konnte aber noch rechtzeitig geklärt werden, hatte derjenige doch die Krawatte vergessen….unglaublich!Das leckere Essen nahm dann den gesamten Abend und aufgrund von nicht optimierter Kapazitätssteuerung beim Küchenpersonal auch die halbe Nacht in Anspruch, wir saßen jedoch in gemütlicher Runde zusammen, konnten auch noch sehen, wie sich unsere holländischen Fußballfreunde in die nächste Runde pfuschten und dann gingen wir irgendwann, nach und nach zur Nachtruhe über.

 

Am nächsten Morgen haben wir die Ruhe des Örtchens Reil genießen können und alle kamen, alle ??? JA ALLE!!!!, pünktlich und ausgeruht zum Frühstück. Dieses wurde reichlich eingenommen, unzählige Eierspeisen in jeglicher Form wurde – von einem Teilnehmer – weggeputzt und so konnten wir gestärkt wieder am frühen Mittag nach einem schnellen Briefing Richtung Cochem und Maria Laach starten.Leider bekam einer unserer geliebten Cabrios beim Öl-Nachfüllen an der Tankstelle ein paar Kratzer ab. Das Rückwärtssetzen ohne Zurückschauen geht nie ohne Kratzer gut: dies musste eine junge Dame dann feststellen. Zum Glück blieb unser Chef (geschädigter Eigentümer des Cabrios) cool, dies lag wohl eindeutig an den in hoher Zahl genossenen Eierspeisen – und so konnten wir trotz des bedauerlichen Vorfalls bei guter Stimmung weiterfahren.

Jaaa doch…: auch in diesem Jahr kam es wieder ob der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit zu kleineren Überholmanövern eines Teilnehmers, aber nach ein paar schönen Kehren beim Verlassen des Moseltals konnte man wahrlich die Zufriedenheit im Gesicht besagten Mitstreiters erkennen und alles war gut.

Die Anlage um Kloster Maria Laach nutzten wir zu einer kleinen Auffrischung und wir haben danach den direkten Weg über eine sehr schöne Eifelroute ins „Vinum am Stadtwald“ genommen, um hier dann unser letztes Abschlussgetränk einzunehmen. Kurios: fuhren wir den gesamten Sonntag bei trockenem Wetter und schönstem Sonnenschein, so mußten
wir fünf Kilometer vor Euskirchen tatsächlich noch einmal für zwei Kilometer die Verdecke schließen – als wenn der
Wettergott uns sagen wollte „Fahrt noch ein wenig, nach Hause könnt Ihr immer noch“ …

Ich kann nur festhalten: wir hatten wieder einmal viel Spass an zwei schönen Tagen in einem echt tollen Team !!!

…und die nächste Tour kommt bestimmt !

Rainer Virnich

Nachträgliche Anmerkung der Teilnehmer: wir danken unserem Korpskameraden Rainer für die Ausarbeitung und Vorbereitung eines wieder einmal tollen Wochenendes !

Cabrio Tour 2013 - Ruwertal 

 

Am Wochenende des 22. und 23. Juni war es dann endlich mal wieder so weit: endlich konnten wir unsere lang ersehnte nächste Cabrio-Tour (wir hatten unsere Damen hierzu bereits 2011 eingeladen …) antreten. Unser Chef Gerd hatte die Tour bis ins Detail vorbereitet und so starteten wir – wie es sich gehört – am Samstag Morgen um 9.00 Uhr mit einem leckeren Frühstück in unserem Standquartier.
Schon knapp zwei Stunden später, gefühlten 10 Litern Kaffee, einem intensiven Briefing und ausgestattet mit zugehörigen neuen Cabrio-Caps durch den Chef ging es dann los. Ein Kamerad schien seine Vorliebe für Kreisverkehre entdeckt zu haben, drehte er doch in den ersten beiden jeweils einige „Ehrenrunden“ – ob dies beabsichtigt war oder in Unkenntnis der Streckenführung bleibt sein Geheimnis… Am Nürburgring sollte das erste Highlight der Tour stattfinden: Kartfahren. Der eine und andere Teilnehmer war auch hierfür schon bestens präpariert und hatte eigens seinen Helm mitgebracht. Das flößte den anderen Teilnehmern schon höchsten Respekt ein (die Lästereien einiger Corpsmitglieder waren vorprogrammiert…) und es sollte kommen wie es kommen musste: besagter Fahrer errang den Tagessieg. Das nervenaufreibende Finish konnte der Rest der Truppe nur unter massivem Einfluss von Kaffee und Kuchen in der „Pistenklause“ nervlich verarbeiten….einfach lecker war das. Adrenalinverseucht durch soviel Motorsport ließen es sich zwei Corpskameraden nicht nehmen, einige Runden des Langstreckenpokals zu beobachten . Dies sollte sich bei einem der beiden noch rächen …

 

Das Tempo des brav hintereinander fahrenden ENZ-Torsos führte bei einem Kameraden zu massivem Zucken im Gasfuß und man sah ihn für eine halbe Stunde unter dem heftigen Protest seiner Beifahrerin entschwinden – nach seinem Eintreffen am „Pausen-Parkplatz kündigten seine im wahrsten Sinne des Wortes heißen Reifen wohl von viel Freude am Fahren …
Nach diesem massiv nervenaufreibenden Zwischenstopp ging es dann Richtung Mertesdorf (Trier) weiter, wo wir uns nach einer tollen Fahrt durch die Hocheifel am späten Nachmittag einfanden. Natürlich waren alle Teilnehmer heil angekommen und vor allem bei den männlichen Teilnehmern der Tour trat das identische Phänomen auf….: unbändiger Durst!!!!! Wir hörten ein Corpsmitglied sogar rufen: „Vera … Durst !!“ (Insider)
Doch wie es sich für eine Wassermühle gehört, war reichlich Nasses vorhanden, wobei keiner auf die Idee kam, Wasser zu sich zu nehmen. Die ersten Krüge mit leckerem Gerstensaft schienen in der einen und anderen Kehle zu verdunsten. Auf Nennung von Namen wird an dieser Stelle aber bewusst verzichtet…
Nachdem sich dann alle umgezogen und frisch gemacht hatten – erstaunlicherweise waren die Damen hier deutlich schneller als manches Corpsmitglied – ging es dann zum lecker-Essen-Fassen in eine benachbarte Mühle. Unser Chef Gerd hatte auch hier eine hervorragende Auswahl getroffen und so waren wir doch alle sehr erfreut über eine überdurchschnittliche Küche, die in dieser Form niemand im tiefen Ruwertal erwartet hatte: Gerd, das war einfach klasse !

 

Speziell über Eines möchte ich im Detail berichten, so sich doch dieses Verhalten dann öfter beobachten ließ: die Sitzordnung an diesem Abend wurde vorbestimmt, die Damen saßen auf der einen Seite der Tafel, die Herren ihnen gegenüber. Unser Chef war leider ohne Begleitung unterwegs und so konnte er sich wohl nicht entscheiden, auf welcher Seite der Tafel er sitzen sollte. Gerd(a) setzte sich zu den Damen. Auf eine weitere Gelegenheit ähnlichen Verhaltens Gerdas komme ich gleich noch zurück….
Später dann – sehr viel später – nachdem wir das Restaurant verlassen hatten und hinter uns die Tür zugeschlossen wurde und wir in „unsere Mühle“ zurück gekehrt waren – haben wir den restlichen Abend im Biergarten genossen. Es war einfach herrrrlisch!!!!!!
Die kurze Nacht wurde von einigen Teilnehmern, so wussten es die jeweiligen Partner am Frühstückstisch äußerst indiskret zu berichten, dazu genutzt, das Ruwertal von jeglichem Gehölz zu befreien. Na ja, was ab muss, muss halt ab !
Das Frühstück entwickelte sich dann zu einem weiteren Highlight der Tour, da doch einige der Teilnehmer äußerst gut drauf waren und das eine und andere Corpsmitglied einem äußerst gemeinem Humor zum „Opfer“ fiel. Ein sonst sehr kommunikationsfreudiges Corpsmitglied, den Namen unseres ehemaligen Regenten möchte ich hier nicht nennen, trafen wir sogar mal (kurz – aber immerhin!!) sprachlos an. Zugegeben: möglicherweise waren wir für andere Hotelgäste ein klein wenig (…) laut, dies war uns aber herzlich egal – wir hatten so richtig Spaß.

 

Erstaunlich war auch der Konsum von unglaublichen Mengen von Frühstückseiern durch lediglich ein Corpsmitglied. Fünf (!!!) Eier sollten nicht die geringste Wirkung (Cholesterinschübe und andere Folgen, die man einem überhöhten Konsum nachsagt, blieben auch nach kritischen und strengen Beobachtungen desjenigen über den gesamten Tag erstaunlicherweise aus) zeigen. Für uns alle ein Phänomen….
Nicht alle nahmen an den morgendlichen Gemeinheiten teil und zogen alternativ ein verlängertes Horchen am Kopfkissen vor und ebenso locker ging dann unsere Tour weiter. Der Grenzwechsel ins benachbarte Luxemburg führte uns dann nach Echternach. Wir suchten vergebens, all unseren Verfehlungen mittels der Springprozession Abbitte zu leisten, doch Selbige fand nicht statt und wir einigten uns darauf, dass ein Spaziergang durch die Altstadt für unsere „Belange“ eh ausreichen müsse.
Hier wurden während des „Bußgangs“ diverse Fotos geschossen und es ergab sich tatsächlich, dass sich die Corpsmitglieder zu einem Gruppenfoto zusammen fanden – Gleiches taten dann auch unsere Damen. Der geneigte Beobachter bemerkte hier erneut, wie eine besagte Person sich sowohl auf dem einen Foto als auch auf dem anderen Foto ablichten ließ… – Gerd(a) hatte wieder zugeschlagen…
Am frühen Nachmittag wurde dann der Heimweg via Bitburg ( nein, wir haben natürlich nicht angehalten !!!!) angetreten. Böse Zungen behaupten allerdings, daß ein Corpsmitglied das Ignorieren dieser Brauereistadt damit „honorierte“, daß er mit seinem Oldtimer kurz vor Prüm (quasi aus stillem Protest) tatsächlich „drüsch“ fuhr und unser ehemaliger Regent helfend einen Kanister Sprit an einer Tankstelle organisierte. Aber wie gesagt, nur böse Zungen, mithin sehr böse Zungen, sehen hier einen Zusammenhang.
Lasst mich mein Fazit für diese Tour so formulieren: wir hatten zwei sehr schöne, vollkommen entspannte und sehr lustige gemeinsame Tage im Kreis unseres Corps und eine tolle Streckenauswahl. Das Miteinander in Begleitung unserer Damen hat uns sehr gut getan und wegen der hervorragenden Organisation durch unseren Chef war es ein äußerst gelungenes Wochenende. Wir sollten und werden dies unbedingt wiederholen!!!

Lieber Gerd: Dir herzlichen Dank für die tolle Organisation – im Fastelovend würde man jetzt eigentlich anstimmen: “ Jung dat hässte joot jemaat, Du …..

 

CALS meets Kölner Haie

Am 19. Oktober hat das Corps à la Suite ein Spiel der Kölner Haie gegen die Augsburger Panther besucht.
In den „VIP-Räumen“ der Gilden-Kölsch-Brauerei wurde man mit allerlei kulinarischen Genüssen verwöhnt,
dazu gab es ein Zusammentreffen mit dem Kapitän der Haie, Dave Mcllwain (siehe Foto).
Der Nachmittag war umso schöner, da die Haie ihren Negativ-Trend der letzten Wochen mit einem 6:1 Sieg
stoppen konnten!
Nach dem Spiel konnten die Karnevalisten den Spielern persönlich zum Sieg gratulieren, bevor es zurück
nach Euskirchen ging.
Ein herzlicher Dank gilt Heinz-Peter Ackermann, der diesen schönen Nachmittag ermöglicht hat.

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